Berichte

Zu seinem 20jährigen Jubiläum schrieb uns Johannes Bildau

Je länger man auf die Zeit zurück blickt, umso kürzer und wichtiger wird der Rest. Es kommt nicht so darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Über 20 Jahre nach Herzinfarkt und Bypass OP Woche für Woche sportliche Aktivität unter Ludmillas Motto „Hauptsache Bewegung, aber jeder in seinen Grenzen“ hat den Hauptanteil an meinem relativ guten Zustand und hat Spaß gemacht. Gute Laune und abwechslungsreiche Übungen sorgten Jahr für Jahr für fast familiäre Stimmung der Gruppe und hielten Körper, Herz und Geist in Schwung. Regelmäßiger „Freizeitsport“ mit langen Fahrradstrecken und intensive Gartenarbeit kamen noch dazu.

An die Zeit als Koordinator der Gruppe erinnert mich eine Reihe von Kopien auf meinem PC. Sie waren Gelegenheiten für mich als Hobbyschreiber, für Glückwünsche zum Geburtstag, Jubiläen, Gesundung, ebenso Teilnahme an Erkrankung, OP, Verabschiedung, etc. Viele sympathische Namen prägten sich dem Gedächtnis ein. Spuren auf Wegen, die können verwehen, Spuren im Gedächtnis bleiben.

Mein Dank für die Ehrung geht an den Vorstand der Herzsportgruppe in Celle e.V.

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Folgende E-Mail erreichte die Herzsportgruppe.

Hallo Frau Meinecke,

da ich die Einrichtung der Herzsportgruppe als sehr sinnvoll halte und ich diese im Grunde weiter unterstützen möchte, bleibe ich Ihnen als Mitglied erhalten. Wenn es für Sie keine Umstände macht, wandeln Sie doch bitte, falls möglich, den Mitgliedsvertrag dahingehend um, das ich der Herzsportgruppe als Fördermitglied erhalten bleibe.

Liebe Grüße

Raimund Rüsing

Dieser Auftrag hat die Herzsportgruppe gefreut und konnte gleich erledigt werden.

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Seit dem Sommer 2013 bin ich bei der „Herzsportgruppe in Celle e.V.“, Nach einem Herzinfarkt bekam ich von meinem Kardiologen eine diesbezügliche Verordnung. Aus Entfernungsgründen meldete ich mich bei der Übungsgruppe in der Sporthalle Berufsschule BBS IV Albrecht-Thaer-Schule in Celle Altenhagen an. Die Gruppe ist von der Zahl her übersichtlich; und ich wurde von ihr freundschaftlich aufgenommen. Ich schätze hier besonders das fürsorgliche Miteinanderumgehen (keine „Nummer“) der Gruppe und die Zuwendung der Betreuerin, die natürlich alle kennt und sich um das Wohlergehen der einzelnen Teilnehmer/innen kümmert. Als die Zeit meiner Verordnung auslief, machte ich „privat“ weiter, weil mir die Übungen guttun – nicht nur für das Herz, sondern für den ganzen Körper mit seinen Muskeln, Sehnen und Reaktionsfähigkeiten.

Manfred Schlie